Hunderte von Menschen sind an diesem Sonntag (06.09.2026) in Palma auf Mallorca auf die Straße gegangen, um die Einhaltung des Gesetzes zum Tierschutz in Bezug auf Katzenkolonien zu fordern und ein „ethisches und echtes“ Management einzufordern.
Der Marsch unter dem Motto „Katzen haben ein Recht“ begann um 12:00 Uhr auf der Plaza de España und führte durch die Straßen von Palma bis zur Plaza de Cort, angeführt von einer Batucada. Die Demonstration ist Teil einer Aktion, die gleichzeitig an verschiedenen Orten in Spanien stattfand, um zu betonen, dass „die Einhaltung eines Gesetzes nicht von der Postleitzahl abhängen darf“.
Die Organisatoren – eine Gruppe von Betreuern von Katzenkolonien und Tierschutzorganisationen – forderten die Behörden auf, „ihre Verantwortung wahrzunehmen und einen echten, ethischen und wirksamen Umgang mit den Katzenkolonien zu gewährleisten“.
Wie sie öffentlich angeprangert haben, besteht weiterhin eine „Kluft“ zwischen den gesetzlich festgelegten Verpflichtungen und der Realität, die die Katzenkolonien in zahlreichen Gemeinden täglich erleben.
Die Teilnehmer hielten Plakate hoch, auf denen zu lesen war: „Katzen haben ein Recht“, „Wenn wir nicht auf die Straße gehen, ändert sich nichts“ oder „Beutet diejenigen nicht aus, die sich kümmern“, begleitet von Rufen wie „Schluss mit der Tierquälerei“.
Das Tierschutzgesetz legt einen Handlungsrahmen für den Umgang mit Freigängerkatzen fest, einschließlich kommunaler Verpflichtungen hinsichtlich ihrer Kennzeichnung, Erfassung, Kastration, tierärztlichen Versorgung, Fütterung, Unterbringung und ihres Wohlergehens.
Das Problem liegt ihrer Ansicht nach nicht im Fehlen von Gesetzen, sondern in der mangelnden „wirksamen und einheitlichen“ Umsetzung der Vorschriften. In diesem Sinne haben sie die Behörden aufgefordert, die Verantwortung nicht länger auf die ehrenamtlichen Helfer abzuwälzen, da diese „durch stabile öffentliche Politik, Planung, finanzielle Mittel und Kontrollmechanismen gestützt werden muss“.
Quelle: Agenturen



